Es gibt viele gute Gründe, um am Standort Brugg festzuhalten. Die wichtigsten in geraffter Form:

  • Von allen 14 Berufsfachschulen ist das BWZ Brugg verkehrstechnisch (öV) am besten erschlossen
  • Das BWZ Brugg erbringt wertvolle Bildungsleistungen für die FHNW, den Technopark Aargau und das HighTech Zentrum. Diese vier Bildungsinstitutionen befinden sich alle in unmittelbarer Nähe zueinander. Dies ermöglicht Synergien (Mediothek, Mensa), Austausch, Innovationen und Start-ups
  • Das Sportausbildungszentrum „Mülimatt“, Baukosten CHF 16 Mio., 2010 eröffnet, ist fünf Gehminuten vom Bahnhof Brugg und dem BWZ Brugg entfernt und wird gemeinsam mit der FHNW genutzt
  • Die Industrie und die KMU in der Region (Lehrbetriebe) pochen darauf, dass ihre Lernenden weiterhin in der Nähe zur Schule gehen können. Das sichert Lehrstellen
  • In der Erwachsenenbildung ist das BWZ Brugg mit rund 2000 Kunden pro Jahr der grösste Anbieter in der Region
  • Das BWZ Brugg ist schon heute ein Kompetenzzentrum, weil:
    • es der einzige Standort ist der „grünen Berufe“ (Forstwart, Floristin, Gärtner), der interkantonalen Multimedia- und Netzelektrikerklassen sowie der Büroassistenten;
    • es in den Berufsfeldern Natur und Technik mit Abstand die modernste Infrastruktur im ganzen Kanton Aargau hat;
    • KV und Erwachsenenbildung eine Einheit bilden;
    • eine enge Vernetzung mit FHNW, Technopark Aargau und HighTech Zentrum besteht
  • Der Anhörungsbericht basiert auf zweifelhaften Grundlagen:
    • Schülerzahlen: Massive Falschprognose des BKS der Volksschülerzahlen 2015. Wie sollen so die auf 15 Jahre prognostizierten Lernendenzahlen stimmen? Werden heute Schulen geschlossen, müssen morgen neue gebaut werden (Kosten ca. CHF 60 Mio.);
    • Nutzwertanalyse: Sie zeigt, dass das BWZ eines der besten Kompetenzzentren ist! Das BWZ soll für die BFGS und die grossen Berufsfachschulen geopfert werden
  • Die Verkehrskosten wurden in den drei Standortvarianten des Regierungsrats (Alpha, Beta, Gamma) nicht berücksichtigt. Eine Schule im Zentrum aufzulösen, bedeutet aber zwangsläufig längere Schulwege
  • Eine Schliessung des BWZ Brugg würde in den nächsten 15 Jahren zu erheblichen Mehrkosten führen:
höhere Wohnortsbeiträge der Gemeinden CHF 13 Mio.
zusätzliche Verkehrskosten CHF 23 Mio.
Auflösungskosten CHF 2 Mio.
Neubau Schule CHF 60 Mio.

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